ZDF berichtet zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt live vor Ort
Politbarometer: AfD derzeit klar stärkste Partei, CDU erwartet starke Verluste – Wahlabend besonders spannend für mehrere kleinere Parteien

Das ZDF berichtet zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt an mehreren Tagen live und vor Ort. Nach Angaben der jüngsten Umfrage des „ZDF-Politbarometers“ ist die AfD derzeit klar stärkste Partei, während die CDU mit starken Verlusten rechnen muss. Auch für mehrere kleinere Parteien dürfte der Wahlabend wegen der Fünf-Prozent-Hürde spannend werden.
Live-Berichterstattung am Wahlabend
Am Sonntag, 6. September 2026, startet die ZDF-Live-Berichterstattung zur Wahl in Sachsen-Anhalt um 17.40 Uhr. Das ZDF sendet am Wahlabend live aus der Messe Magdeburg. Im ZDF-Wahlstudio begleitet ZDF-Politikchefin Shakuntala Banerjee die Zuschauerinnen und Zuschauer durch den Abend.
Als Experte ist Parteienforscher Karl-Rudolf Korte dabei. Zahlen und Analysen liefert die Forschungsgruppe Wahlen. Erste Reaktionen der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten sind in der 19.00-Uhr-Ausgabe von „heute“ mit Barbara Hahlweg zu sehen. Direkt im Anschluss meldet sich Shakuntala Banerjee ab 19.25 Uhr erneut aus dem ZDF-Wahlstudio.
Am Wahlabend ordnet das ZDF ab 21.45 Uhr im „heute journal“ den Wahlausgang ein. Danach folgt ab 22.15 Uhr eine Spezialausgabe von „maybrit illner“.
Online begleitet das ZDF den Wahlabend auch im Livestream auf zdf.de und in der ZDFheute-App. Dort sollen jederzeit Informationen, Statements von Bundes- und Landespolitikerinnen und Landespolitikern sowie aktuelle Prognosen und Hochrechnungen abrufbar sein.
Vorberichterstattung aus Dessau und Magdeburg
Bereits am Donnerstag, 3. September 2026, sendet das „heute journal“ vor Ort aus Dessau. Die Ausgabe beginnt um 21.45 Uhr und enthält ein aktuelles „ZDF-Politbarometer Extra“ zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Ein Teil der Sendung kommt live aus Dessau-Roßlau. Dunja Hayali berichtet von dort über Themen, die die Menschen in Sachsen-Anhalt besonders bewegen. Zudem wird ein „heute journal“-Podcast vor Ort produziert.
Am Freitag, 4. September 2026, sendet das „ZDF-Morgenmagazin“ von 5.30 bis 9.00 Uhr mit „moma vor der Wahl“ live aus der Festung Mark in Magdeburg. Dort stellen sich die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der Landtagswahl den Fragen von Moderator Andreas Wunn. Als Gesprächspartner ist außerdem Andreas Postel, Leiter des ZDF-Landesstudios Sachsen-Anhalt, vor Ort. In jeder halben Stunde interviewt Andreas Wunn die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten und gibt auch dem Publikum Gelegenheit, sich einzubringen.
Reihenfolge der Interviews in „moma vor der Wahl“
- Claudia Wittig (BSW)
- Lydia Hüskens (FDP)
- Susan Sziborra-Seidlitz (Bündnis 90/Die Grünen)
- Ulrich Siegmund (AfD)
- Armin Willingmann (SPD)
- Ministerpräsident Sven Schulze (CDU)
- Eva von Angern (Die Linke)
Weitere Sendungen nach der Wahl
Am Montag, 7. September 2026, blickt das ZDF um 22.15 Uhr in „Markus Lanz“ ebenfalls auf den Wahlausgang in Sachsen-Anhalt.
Zur Wahl in Sachsen-Anhalt sendet außerdem „logo!“ am Sonntag, 6. September 2026, um 19.25 Uhr bei KiKA, im ZDF-Streaming-Portal, auf logo.de und in der KiKA-App live vom Marktplatz in Wernigerode. Moderiert wird die Sendung von Sherif Rizkallah und Maral Bazargani, unterstützt von Politik-Expertin Julia Reuschenbach.
In der Sendung stellen Kinder ihr Bundesland vor. Außerdem gibt es Erklärvideos zur aktuellen politischen Situation in Sachsen-Anhalt, einen Überblick über die aktuellen Hochrechnungen sowie einen Zusammenschnitt der Gespräche, die Landesschülersprecherin Lucienne Balke mit den Spitzenkandidaten der CDU und der AfD geführt hat.
Hinweise auf weitere Informationen
Die Pressemitteilung verweist zudem auf das ZDF-Politbarometer zur Wahl in Sachsen-Anhalt, auf ZDFheute-Beiträge zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sowie auf ZDF-Presseinformationen zu den Landtagswahlen im September.
Politisch steht die Wahl laut Mitteilung unter besonderer Spannung: Die AfD könnte die absolute Mehrheit erreichen und erstmals einen Ministerpräsidenten stellen. Zugleich ist offen, wie sich die kleineren Parteien schlagen und welche Mehrheiten für eine Regierungsbildung möglich sind. CDU-Regierungschef Sven Schulze will sich demnach weder von der AfD noch von den Linken zum Ministerpräsidenten wählen lassen.
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