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Betreff: PM: Auswirkungen der Witterungsbedingungen auf den Stadtsee
Pressemitteilung
vom: 16.05.2025
Auswirkungen der Witterungsbedingungen auf den Stadtsee
Die aktuellen Witterungsverhältnisse haben starke Auswirkungen auf den
Zustand des Stendaler Stadtsees. So führt die hohe Sonneneinstrahlung in
Verbindung mit dem ausbleibenden Niederschlag zu einem vermehrten
Algenwachstum.
Dieses Verhalten konnte auch im letzten Jahr dokumentiert werden. Die
Beschaffenheit des Sees (durchschnittliche Wassertiefe 1,8m), begünstigt
diesen Umstand zusätzlich. Mit den Klimaänderungen hat nicht nur der
Stadtsee zu kämpfen, diese Veränderungen von Gewässern, lassen sich
vielerorts beobachten.
Ein Gutachten hat empfohlen, einen teilweisen Wasseraustausch durch die
Uchte vorzunehmen. Auch wenn der Stadtsee in der Zuständigkeit der
Hansestadt Stendal liegt, liegt die Hoheit der Uchte als Gewässer 1.
Ordnung in diesem Gewässerabschnitt beim LHW (Landesbetrieb für
Hochwasserschutz). Auf Anfrage der Hansestadt beim LHW wurde erklärt, dass
weitere umfangreiche fachgutachterliche Untersuchungen erforderlich
werden, aus denen ein Umsetzungskonzept zum Wasseraustausch aufgestellt
werden kann. Es wird bereits jetzt schon darauf verwiesen, dass ein
Wasseraustausch, wenn möglich, nur in den Wintermonaten umsetzbar sei.
Wie derzeit zu beobachten ist, führt die Uchte nicht genügend Wasser, um
diesen Austausch zu ermöglichen. Die Wasserbeschaffenheit der Uchte darf
nicht nachteilig verändert werden. In den kommenden Tagen beginnen zudem
die Arbeiten zur Ertüchtigung der Wehre am Stadtsee. Diese Maßnahmen
werden mit Bundes- und Landesfördermitteln unterstützt.
Die vereinzelt aufgefundenen verendeten Tiere stammen aus dem Besatz durch
den Anglerverein. Für die Tiere ist die Umsetzung in ein neues Gewässer
immer mit Stress verbunden. Da die Bedingungen im Stadtsee zurzeit leider
nicht optimal sind, kann es dann vorkommen, dass Tiere verenden.
Wir danken für Hinweise in den Medien.
Mit
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