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Von: Redaktion Stendal
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Betreff: PM: Zu beachten bei Schnee und Kälte
Pressemitteilung
vom: 24.11.2025
Zu beachten bei Schnee und Kälte
Gemäß des § 8 der Gefahrenabwehrverordnung der Hansestadt Stendal über das
Verhalten auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen, ist das
Betreten von Eisflächen auf allen Gewässern im Gebiet der Hansestadt
Stendal, inklusive der Ortsteile, verboten. Es ist untersagt, Eisflächen
mit Fahrzeugen zu befahren, Löcher in das Eis zu schlagen oder Eis zu
entnehmen. Zur eigenen Sicherheit sollte der Winter auf sicherem
Untergrund genossen werden.
An Gebäudeteilen, die unmittelbar an der Straße liegen, sind Eiszapfen,
Schneeüberhänge und auf dem Dach liegende Schneemassen, die den Umständen
nach eine Gefahr für Personen oder Sachen darstellen, unverzüglich zu
entfernen oder Sicherheitsmaßnahmen durch Absperrungen oder durch das
Aufstellen von Warnzeichen seitens des Ordnungspflichtigen zu treffen (§ 6
Abs. 1 der Gefahrenabwehrverordnung der Hansestadt Stendal über das
Verhalten auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen).
Hier noch ein interessanter Hinweis:
Entenvögel und Schwäne frieren auf dem Eis nicht fest. Sollte also der
Stadtsee oder andere Gewässer in der Hansestadt Stendal mit einer
Eisschicht bedeckt sein, sind die Tiere meistens nicht in Gefahr. Da
Wasservögel in der Regel nicht festfrieren, bestehe nur selten die
Notwendigkeit, den Vögeln zu helfen. Tatsächlich haben Entenvögel und
Schwäne kalte Füße – und gerade dies schützt sie im Winter davor,
festzufrieren. Die Natur hat sich für die Vögel eigens ein „Wundernetz“
ausgedacht, das Retetibiotarsale. Dieser Bereich fein verzweigter Adern im
Bein dient dem Wärmeaustausch. Hier gibt das fußwärts fließende Blut Wärme
an das körperwärts fließende Blut ab. Dabei sind die Füße gut durchblutet
– allerdings mit relativ kaltem Blut – weshalb kaum Wärme verloren geht
und auch das Eis unter den Füßen nicht wegschmilzt. So bleiben die Füße
kalt und es wird wertvolle Energie gespart.
Speziell bei Entenvögeln und Schwänen ist es sehr wichtig, die Tiere nicht
aufzuscheuchen, damit sie nicht zusätzlich Reserven verbrauchen. Diese
benötigen sie, um gut über den Winter zu kommen. Spaziergänger sollten
also sich und auch ihre Hunde zurückhalten. Lediglich bei lange
anhaltendem Frost können insbesondere kranke oder verletzte, immobile
Tiere im Eis einfrieren. Diese sind dann auf menschliche Hilfe angewiesen.
Wir danken für Hinweise in den Medien.
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