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Betreff: Ein fürstlicher Schatz wird sichtbar: Neue Informationstafel in Emersleben eingeweiht

Sehr geehrte Damen und Herren, im Folgenden übersende ich Ihnen, mit der Bitte um Veröffentlichung, die Pressemitteilung - sowie Fotos anbei – über die von den Kindern neu gestaltete Informationstafel „Die Fürstengräber von Emersleben“. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Mit herzlichen Grüßen aus Halberstadt im Auftrag Sabrina Krug Pressestelle Stadt Halberstadt Tel.: 03941 55 1002 Mail: •••@••• Web: www.halberstadt.de Büro: Rathaus Halberstadt | Holzmarkt 1 | 1. OG Postanschrift: Stadt Halberstadt | Postfach 1537 | 38805 Halberstadt Pressemitteilung / Halberstadt / 13.Oktober 2026 85 Jahre nach der Entdeckung: Emerslebens Fürstenschatz wird vor Ort sichtbar Neue Informationstafel erinnert an der alten Eiche an den außergewöhnlichen Fund – Kita-Kinder gestalten das Projekt aktiv mit Halberstadt/ Emersleben. Ein Stück bedeutender Geschichte ist in Emersleben jetzt für alle sichtbar: An der alten Eiche wurde heute eine neue Informationstafel zu den berühmten Emerslebener Fürstengräbern feierlich eingeweiht. Was vor 85 Jahren bei Arbeiten in einer Tonabbaugrube entdeckt wurde, zählt heute zu den herausragenden archäologischen Funden der Römischen Kaiserzeit in Europa. Die neue Tafel macht auf diesen außergewöhnlichen Schatz aufmerksam und würdigt zugleich die Geschichte des Halberstädter Ortsteils. Besonders stolz dürfen die Mädchen und Jungen der Kita „Emerslebener Storchenkinder“ sein. Sie haben sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Städtischen Museum Halberstadt intensiv mit den Fürstengräbern beschäftigt und die Gestaltung der Informationstafel aktiv mitgestaltet. Zur feierlichen Einweihung kamen neben den Kindern und ihren Erzieherinnen auch Oberbürgermeister Daniel Szarata, Ortsbürgermeister Marco Weiß, Museumsdirektorin Dr. Antje J. Gornig sowie Dr. Anne-Kathrin Kokles, Mitarbeiterin Sammlung Archäologie des Städtischen Museums, zusammen. Ein außergewöhnlicher Fund mit europäischer Bedeutung Zum Hintergrund: Im Frühjahr 1941 wurden in Emersleben zwei außergewöhnlich reich ausgestattete Gräber aus der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunderts nach Christus entdeckt. Die beiden Männer, die vor rund 1.700 Jahren bestattet wurden, gehörten vermutlich einer gesellschaftlichen Elite an. Kostbare Grabbeigaben wie ein goldener Armring, ein Fingerring, römische Goldmünzen, wertvolles Tafelgeschirr und weitere kunstvoll gefertigte Gegenstände zeugen von ihrem hohen sozialen Rang. Die Funde gehören heute zu den bedeutendsten Beständen der archäologischen Sammlung des Städtischen Museums Halberstadt. „Emersleben besitzt mit diesen beiden Fürstengräbern einen archäologischen Schatz von herausragender europäischer Bedeutung. Seit Langem bestand der Wunsch, auch im Ort selbst auf diese besondere Geschichte aufmerksam zu machen. Nach 85 Jahren ist es nun endlich gelungen, diesen Schatz mit einer Informationstafel sichtbar zu machen. Besonders schön ist, dass die Kinder aus Emersleben daran mitgewirkt haben“, erklärte Museumsdirektorin Dr. Antje J. Gornig. Kleine Archäologen entdecken ihre Heimatgeschichte Der Einweihung vorausgegangen war ein umfangreiches museumspädagogisches Projekt des Städtischen Museums mit der Kita „Emerslebener Storchenkinder“. Gemeinsam mit der Archäologin Dr. Anne-Kathrin Kokles begaben sich die Kinder auf eine spannende Zeitreise. Sie erfuhren, wie die Menschen vor rund 1.700 Jahren lebten, welche Kleidung sie trugen und warum den beiden Männern so kostbare Gegenstände mit ins Grab gegeben wurden. Dabei durften die Kinder selbst kreativ werden: Sie gestalteten goldene Armreifen, fertigten farbenfrohe Bilder der germanischen Fürsten an und verzierten eine Spendenkassette mit Darstellungen archäologischer Fundstücke. Ihre Kunstwerke wurden im Halberstädter Rathaus ausgestellt. Bei einem anschließenden Museumsbesuch konnten die Mädchen und Jungen sogar einige der originalen Goldfunde aus ihrem Heimatort bestaunen. Mit der neuen Informationstafel findet dieses besondere Bildungsprojekt nun einen sichtbaren Abschluss direkt in Emersleben. Viel Lob und kleine Überraschungen Ortsbürgermeister Marco Weiß würdigte das Engagement aller Beteiligten und insbesondere der Kinder: „Das war eine tolle gemeinsame Arbeit mit unserem Museum und den Kindern. Ihr habt das richtig toll gemacht! Ich freue mich, dass wir diesen besonderen Teil unserer Ortsgeschichte nun auch hier in Emersleben zeigen können.“ Als Dankeschön hatte der Ortsbürgermeister eine Überraschung vorbereitet: Die Kinder, ihre Erzieherinnen und Erzieher sowie die beteiligten Museumsmitarbeiterinnen erhielten Kinofreikarten. Auch Oberbürgermeister Daniel Szarata zeigte sich begeistert von dem Gemeinschaftsprojekt: „Das Schöne ist, dass ein solcher Fund heute nicht einfach nur ausgestellt wird. Durch die wissenschaftliche Forschung und solche tollen Projekte wird Geschichte lebendig. Es ist schön, dass dieser Schatz nun endlich auch in Emersleben sichtbar wird. Aber der größte Schatz sind natürlich unsere Kinder.“ Passend zum fürstlichen Thema hatte auch der Oberbürgermeister einen kleinen Schatz mitgebracht: Gummibärchen für die jungen Nachwuchsarchäologen. „Die glitzern zwar nicht so schön wie das Gold, schmecken dafür aber besser“, scherzte Szarata. Geschichte bewahren und Begeisterung wecken Mit der neuen Informationstafel erhält die Geschichte der Emerslebener Fürstengräber einen festen Platz im öffentlichen Raum. Einheimische und Besucher können sich nun direkt vor Ort über den bedeutenden archäologischen Fund informieren. Zugleich zeigt das Projekt, wie lebendig und anschaulich die Vermittlung von Geschichte sein kann. Die Kinder haben nicht nur viel über ihre Heimat gelernt, sondern selbst dazu beigetragen, dieses Wissen für andere sichtbar zu machen. Die wissenschaftliche Erforschung der Fürstengräber wird unterdessen fortgesetzt. Gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt untersucht das Städtische Museum Halberstadt die außergewöhnlichen Funde mit modernen Methoden. Die Ergebnisse sollen unter anderem in eine für 2028 geplante Sonderausstellung einfließen. Bildunterschriften: „1013_HBS_Eiche_Gruppenbild‘: Ein kleines Schild mit großer Bedeutung – für die Geschichte Emerslebens und für die Kita-Kinder, die die Tafel mitgestaltet haben. Zur feierlichen Einweihung stießen die Museumsdirektorin Dr. Antje Gornig und Archäologin Dr. Anne-Kathrin Kokles gemeinsam mit den Kindern, deren Erzieherinnen, vielen interessierten Emerslebern, deren Ortschef Marco Weiß und Halberstadts Oberbürgermeister Daniel Szarata an. Bild „1013_HBS_Schildmontage_“: Ortsbürgermeister Marco Weiß (r.) und Halberstadts Oberbürgermeister Daniel Szarata halfen bei der Montage der neuen Infotafel. Fotos: Pressestelle / Sabrina Krug [ganz beeindruckend] Postanschrift: Stadt Halberstadt Postfach 1537 38805 Halberstadt Web: http://www.halberstadt.de Die Stadt Halberstadt als Körperschaft des öffentlichen Rechts wird vertreten durch Oberbürgermeister Daniel Szarata UMSATZSTEUERIDENTIFIKATION: DE139377939

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