Halberstadt zieht Zwischenbilanz nach dem Wohnhausbrand in der Kleinen Ringstraße
20.800 Euro Soforthilfen ausgezahlt; Strom und Wasser wiederhergestellt sowie kostenfreie Ersatzdokumente bereitgestellt

Knapp drei Wochen nach dem schweren Wohnhausbrand in der Kleinen Ringstraße hat die Stadt Halberstadt eine erste Zwischenbilanz gezogen. Nach Angaben der Stadt konnten die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner dank zahlreicher Spenden schnell und unbürokratisch unterstützt werden. Insgesamt wurden bislang 20.800 Euro an Soforthilfen ausgezahlt.
Hilfen nach individuellem Bedarf
Die Stadt hat nach eigenen Angaben Kontakt zu den Betroffenen aufgenommen, den jeweiligen Hilfebedarf ermittelt und die Wohnungen nach dem Grad der Schädigung in Kategorien eingeteilt. Auf dieser Grundlage erfolgten bislang zwei Auszahlungen. Die Verteilung der Gelder richtete sich nach der Betroffenheit der einzelnen Haushalte sowie der Anzahl der dort lebenden Personen.
Oberbürgermeister Daniel Szarata sagte, er sei tief beeindruckt von der Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Stadt. Die eingegangenen Spenden hätten es ermöglicht, den Betroffenen in einer sehr schwierigen Situation schnell und unkompliziert zu helfen. Im Namen der Stadt und vor allem im Namen der betroffenen Familien dankte er allen Spenderinnen und Spendern.
Wohnungen teilweise wieder bewohnbar
Erfreulich sei, dass ein Teil der Wohnungen inzwischen wieder bewohnbar ist. Die Strom- und Wasserversorgung konnte wiederhergestellt werden. Soweit der Stadt bekannt ist, haben alle Betroffenen mittlerweile entweder neuen Wohnraum bezogen oder konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.
Auch bei der Neuausstellung von durch den Brand zerstörten Dokumenten wurde schnell geholfen. Über das Bürgerbüro und das Standesamt wurden kostenfrei Ersatzdokumente ausgestellt.
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