Kostenfreie Auenmüller-Vitrine bis 31. Januar 2027 im Städtischen Museum

Vitrine im Städtischen Museum Halberstadt zeigt bis 31. Januar 2027 seltene Stücke aus dem Nachlass von Hans Auenmüller zum 100. Geburtstag.

Von Redaktion Halberstadt1 Min. Lesezeit

Kleine Sonderausstellung zu Hans Auenmüller im Städtischen Museum

Halberstadt erinnert in diesem Jahr an den Dirigenten und Komponisten Hans Karl Balduin Auenmüller. Im Städtischen Museum ist anlässlich seines 100. Geburtstages eine Vitrine mit bislang nicht öffentlich gezeigten Stücken aus seinem Nachlass eröffnet worden.

Hans Auenmüller wurde am 31. Oktober 1926 in Dresden geboren und starb am 3. August 1991. Seit 1954 prägte er als Chorleiter und Musikdirektor das Halberstädter Theater und damit über Jahrzehnte das kulturelle Leben der Stadt.

Die neue Präsentation wurde am Sonnabend im Rahmen einer Gedenkveranstaltung im Städtischen Museum Halberstadt eröffnet. Die Vitrine im Foyer zeigt unter anderem den einzigen überlieferten Taktstock Auenmüllers, seine letzte Komposition, zahlreiche Ehrenorden sowie eine von seiner Frau Renata Auenmüller zusammengestellte Sammlung von Zeitungskritiken zu seinen Aufführungen.

Im Januar 2026 hatte Auenmüllers Sohn Michael Auenmüller den gesamten Nachlass seines Vaters an die Stadt Halberstadt übergeben. Der Nachlass wird seither im Stadtarchiv aufbewahrt und dort gemeinsam mit Silke Nuss gesichtet und eingeordnet.

Die Vitrine ist noch bis zum 31. Januar 2027 kostenfrei im Städtischen Museum Halberstadt, Domplatz 36, zu sehen. Das Museum ist Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

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