Intendantin Dorotty Szalma bleibt am Theater der Altmark bis 2031
Der Vertrag wird verlängert; Programm, neue Orte und Formate werden langfristig fortgeführt.
Das Theater der Altmark setzt langfristig auf Intendantin Dorotty Szalma: Ihr Vertrag wird bis 2031 verlängert. Damit soll sie auch über ihre laufende vierte Spielzeit hinaus den künstlerischen und strukturellen Weg des Theaters weiterführen.
Seit Beginn ihrer Intendanz hat Szalma das Programm des Theaters der Altmark nach Angaben der Mitteilung kontinuierlich erweitert. Ihre erste Inszenierung am TdA war „Mamma Medea“. In ihrer ersten Spielzeit entstanden drei Inszenierungen, in der zweiten folgten zwei weitere. Insgesamt hat Szalma bislang sieben Inszenierungen am TdA realisiert. In der aktuellen Spielzeit kommen mit „Aschenbrödel – Nuss mit lustig“ und „Zorro“ zwei weitere Arbeiten hinzu.
Die Intendanz steht demnach nicht nur für eine wachsende Zahl an Produktionen, sondern auch für die Erweiterung des künstlerischen Spektrums und die Erschließung neuer Orte und Formate. Als besonderer Meilenstein wird die Planung und Initiierung der HAFENBÜHNE Tangermünde genannt. Sie habe neue Möglichkeiten für das Theater eröffnet und die Verbindung des TdA zur Region gestärkt.
Auch Festivals haben unter Szalmas Leitung einen größeren Stellenwert erhalten. Das FETZT!Festival habe sich als fester Bestandteil des Theaterprogramms etabliert. Mit dem Faustival sei zudem ein weiteres Format geschaffen worden, das neue Perspektiven auf Theaterpädagogik und Kultur eröffne.
Der Blick richte sich zudem über die Grenzen der Altmark hinaus. Für die kommende Spielzeit ist eine Kooperation mit dem Mierscher Theater in Luxemburg geplant. Nach Angaben der Mitteilung soll die internationale Zusammenarbeit neue künstlerische Begegnungen ermöglichen und den Austausch zwischen unterschiedlichen Theaterlandschaften fördern.
Zu ihrer Arbeit sagt Szalma: „Manchmal muss man Risiken eingehen, auch wenn die Karte des Scheiterns in der Packung ist.“ Entwicklung bedeute auch, den Mut aufzubringen, Neues auszuprobieren – selbst dann, wenn nicht jeder Versuch erfolgreich sein könne.
Mit der Vertragsverlängerung bis 2031 soll der eingeschlagene Weg am Theater der Altmark eine langfristige Perspektive erhalten. Im Mittelpunkt stehen laut Mitteilung neben der Weiterentwicklung des Spielplans vor allem weitere Kooperationen sowie die intensive Vernetzung des Theaters in der Region und darüber hinaus.
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