AfD-Wahl-Endspurt in Sachsen-Anhalt: Aufruf zu Fokus und Wahlbeobachtung

Knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigte wählen am Sonntag den neuen Landtag – ohne klare Aussage zur Frage, ob eine absolute Mehrheit erreicht wird.

Von Herold-Team
Tino Chrupalla und Alice Weidel: Wahl in Sachsen-Anhalt entscheidend für die Zukunft Deutschlands
Tino Chrupalla und Dr. Alice Weidel, Bundessprecher der Alternative für Deutschland. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/110332 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.Foto: presseportal.de

Am Sonntag wählen in Sachsen-Anhalt knapp 1,7 Millionen Wahlberechtigte den neuen Landtag. Nach Angaben der Mitteilung liegt die Alternative für Deutschland (AfD) um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund in Umfragen mit weit über 40 Prozent deutlich vorn. Ob es für eine absolute Mehrheit reicht, ist demnach noch nicht sicher.

Die AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla und Alice Weidel rufen im Wahl-Endspurt dazu auf, den Blick auf Sachsen-Anhalt zu richten. In ihrer Erklärung betonen sie, dort gehe es um die Zukunft Deutschlands. Die AfD Sachsen-Anhalt habe das Ziel formuliert, geltendes Recht etwa mit Blick auf illegale Migration durchzusetzen und dafür zu sorgen, dass Deutschland lebenswert bleibe. Zugleich werfen sie den anderen Parteien vor, Fehler der vergangenen Jahre etwa bei der Energiewende und der Bildungspolitik nicht korrigiert zu haben und keinen echten Kurswechsel anzustreben.

Nach Ansicht von Chrupalla und Weidel ist eine absolute Mehrheit für Ulrich Siegmund und die AfD fast die einzige Chance, „das Ruder doch noch herumzureißen“. Sie erklären, sie glaubten fest daran, dass diese absolute Mehrheit möglich sei.

Darüber hinaus bitten sie alle Demokraten in Sachsen-Anhalt und in den angrenzenden Bundesländern, sich am Sonntag als Wahlbeobachter in einem Wahllokal und während der Auszählung der Stimmen einzubringen. Wer über entsprechende Kontakte verfüge, könne ältere oder körperlich beeinträchtigte Menschen ins Wahllokal bringen, damit sie dort frei und geheim wählen könnten.

Zum weiteren Verlauf des Wahlkampfs und des Wahltags äußern Chrupalla und Weidel die Hoffnung, dass es in Sachsen-Anhalt, Berlin und Deutschland insgesamt friedlich bleibt. Zugleich danken sie der Polizei für ihren Einsatz sowie den Wahlhelfern und Beobachtern für ihre Arbeit für die Demokratie.

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