Kanonenbrücke in der Lüderitzer Straße wieder für den Verkehr freigegeben

Kanonenbrücke in der Lüderitzer Straße in Stendal am 29.09.2026 eröffnet: Wiederverbindung für Auto, Fuß- und Radverkehr, Baukosten 6,6 Mio. Euro.

Von Redaktion Stendal1 Min. Lesezeit
Symbolbild: anonyme Prüfung einer Betonoberfläche, keine Aufnahme einer konkreten Brücke.

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Die sogenannte „Kanonenbrücke“ in der Lüderitzer Straße ist am 29.09.2026 nach 18 Monaten Bauzeit feierlich eröffnet und anschließend für den Verkehr freigegeben worden. Damit steht nach Angaben der Hansestadt Stendal wieder eine Verbindung für den Straßenverkehr, den Fuß- und Radverkehr sowie den Wirtschaftsverkehr innerhalb des Stadtgebiets zur Verfügung.

Oberbürgermeister Bastian Sieler sagte bei der Einweihung: „Wir eröffnen heute nicht einfach nur eine Straße. Wir setzen eine wichtige Verbindung für unsere Stadt wieder in Betrieb“. Die Brücke verbinde Wege, Stadtbereiche und Menschen und stehe zugleich für eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur.

Technische Daten und Bauzeit

Der Neubau wurde nötig, weil die frühere Brücke nach Angaben der Stadt nicht mehr den erforderlichen Anforderungen entsprach. Seit 2016 hatte sich die Hansestadt Stendal für eine Erneuerung eingesetzt. Die neue Brücke hat eine Spannweite von 33,92 Metern und eine Durchfahrtshöhe von mehr als sechs Metern. Damit sollen künftig auch vier Gleise unter dem Bauwerk möglich sein.

Die Planung für das Vorhaben begann 2020. Der Abbruch des alten Bauwerks erfolgte während einer Sperrpause im Bahnverkehr im April 2025, im Januar 2026 wurden die vorgefertigten Bauteile eingehoben. Für die Gründung wurden 31 Großbohrpfähle mit jeweils 25 Metern Länge und 1,20 Metern Durchmesser hergestellt. Insgesamt kamen rund 1.760 Kubikmeter Beton, etwa 265 Tonnen Betonstahl und rund 105 Tonnen Baustahl zum Einsatz. Außerdem wurden etwa 3.700 Quadratmeter Straßen-, Geh- und Radwegeflächen hergestellt.

Kosten

Die Baukosten betragen rund 6,6 Millionen Euro. Sie werden von der Hansestadt Stendal und der Deutschen Bahn getragen.

Sieler dankte allen an Planung und Bau beteiligten Unternehmen, Fachbüros, der Deutschen Bahn sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hansestadt Stendal. Sein Dank galt außerdem den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis während der Bauzeit mit Einschränkungen.

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