Deutsche Glasfaser zieht sich aus Weißenfels zurück

Deutsche Glasfaser zieht sich aus Weißenfels zurück: Trotz positiver Nachfrage ist der Ausbau in sechs Ortsteilen wirtschaftlich nicht darstellbar.

Von Redaktion Weißenfels1 Min. Lesezeit
Metallteile auf einer Werkbank in einer fiktiven Industriehalle.

KI-generiert · Herausgeber: Hessen App GmbH

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Deutsche Glasfaser wird ihr Glasfaserprojekt in Weißenfels nicht umsetzen. Eine erneute Prüfung habe ergeben, dass ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unter den derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen nicht darstellbar sei. Die erwarteten Kosten lägen deutlich über der ursprünglichen Kalkulation.

Das Unternehmen wollte Teile von Großkorbetha, Markwerben, Reichardtswerben, Tagewerben, Uichteritz und Wengelsdorf an das Glasfasernetz anschließen. Die Nachfragebündelung zur Ermittlung des örtlichen Interesses sei positiv verlaufen.

Interessenten, die bereits einen Auftrag bei Deutsche Glasfaser eingereicht haben, sollen über den Rückzug informiert werden. Verpflichtungen gegenüber dem Unternehmen entstehen ihnen laut Mitteilung nicht.

Als Gründe für die Neubewertung nennt Deutsche Glasfaser die Kostenentwicklung sowie die Verfügbarkeit von Material und Baukapazitäten. Regionalmanager Uwe Rettner erklärte: „Deutsche Glasfaser sieht zum aktuellen Zeitpunkt keine Möglichkeit, den Netzausbau in Weißenfels eigenwirtschaftlich umzusetzen“.

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