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Neubau des Stadtbades in Weißenfels: Planungsstand vorgestellt

In Weißenfels konkretisiert sich der Neubau des Stadtbades.

Am 18. August 2026 fand im Kulturhaus eine Informationsveranstaltung statt.

Dort stellten Verantwortliche erste Entwürfe für das Stadtbad vor.

Sie erläuterten zentrale Planungsentscheidungen für das Gebäude.

Etwa 60 Bürgerinnen und Bürger informierten sich vor Ort.

Diese Bürgerinnen und Bürger stellten Fragen zum aktuellen Stand.

Oberbürgermeister Martin Papke sprach gemeinsam mit weiteren Beteiligten.

Christian Endt ist Leiter des Weißenfelser Sport- und Freizeitbetriebes.

Clemens Bumann ist Leiter des Fachbereichs Technische Dienste und Stadtentwicklung.

Matthias Burkart arbeitet beim Leipziger Büro Thoma Architekten.

Die Gruppe sprach über die Pläne für die neue Schwimmhalle.

Standort und Grundidee des neuen Stadtbades

Das Stadtbad soll neben der Stadthalle entstehen.

Der Standort liegt in der Beuditzstraße.

Für das Stadtbad steht ein Grundstück mit rund 5.700 Quadratmetern bereit.

Die Planung sieht eine moderne Schwimmhalle vor.

Die Halle soll wirtschaftlich und nachhaltig gebaut werden.

Das Bad soll den Schul-, Vereins- und Freizeitsport langfristig sichern.

Das Bad soll außerdem Gesundheits- und Familienangebote ergänzen.

Die Planung geht von bis zu 120.000 Besuchern im Jahr aus.

Dafür sollen hohe Anforderungen an Funktion und Gestaltung gelten.

Das Bad soll als zweigeschossige Halle geplant werden.

Im Eingangsbereich soll eine große Glasfassade entstehen.

Geplante Ausstattung und Bereiche

Das Raum- und Funktionskonzept nennt mehrere Bauteile.

Geplant ist ein wettkampfgerechtes 25-Meter-Schwimmbecken mit sechs Bahnen.

Geplant ist auch ein Lehr- und Kursschwimmbecken mit Hubboden.

Ein Kleinkindbereich soll Planschbecken und Wasserspielgeräte bekommen.

Geplant ist eine Wellenrutsche.

Geplant ist ein Warmwasserbad.

Geplant ist eine Sauna mit Ruhezone.

Das Konzept sieht einen Zuschauerbereich für Verein- und Wettkampfbetrieb vor.

Außerdem sollen Umkleiden entstehen.

Das Bad soll Sanitär- und Technikräume erhalten.

Zusätzlich sind Aufenthaltsflächen geplant.

Auf dem begrünten Dach soll eine Photovoltaikanlage entstehen.

Die Wasserfläche soll insgesamt 650 Quadratmeter umfassen.

Parkplätze und angrenzendes Grundstück

Der Bau des Stadtbades soll viele Parkplätze an der Stadthalle ersetzen.

Die Stadt Weißenfels erwarb deshalb ein benachbartes Grundstück.

Das Grundstück liegt in der Leopold-Kell-Straße 67.

Auf dem Grundstück soll ein neuer Parkplatz entstehen.

Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Die Stadt will auch die Verkehrssituation im Umfeld einbeziehen.

Kosten und Finanzierung

Die aktuelle Kostenschätzung liegt bei etwa 25,6 Millionen Euro netto.

Die Stadt will das Stadtbad mit Fördermitteln unterstützen lassen.

Nach dem Kommunalinvestitionsfördergesetz soll der Kernstadt-Anteil genutzt werden.

Dieser Kernstadt-Anteil liegt bei 6,9 Millionen Euro.

Die Förderung stammt aus dem Sondervermögen für das Stadtbad.

Im Juni 2026 stellte die Stadt einen Förderantrag.

Der Antrag richtete sich an das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“.

Der Sport- und Freizeitbetrieb der Stadt Weißenfels trägt die Kosten für den Neubau.

Die fachliche Begleitung übernehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Technische Dienste und Stadtentwicklung.

Die Stadt nennt als wesentliche Kostenfaktoren Wasserflächen und Badewassertechnik.

Außerdem nennt die Stadt die energetische Ausstattung als wichtigen Kostenfaktor.

Die Haustechnik soll nach Angaben der Stadt 40 bis 45 Prozent kosten.

Um Kosten zu senken, reduzierte die Planung Wasserflächen und Wasservolumen.

Das Lehrschwimmbecken soll kleiner ausfallen als früher vorgesehen.

Die Größe soll zu dem geplanten Kursbetrieb passen.

Die Reduzierung soll Platz für eine Wellenrutsche schaffen.

Die Stadt beschreibt die Wellenrutsche als kostenneutral möglich.

Die Planung sieht außerdem drei Saunakabinen vor.

Die Planung reduziert die große Aufgusssauna auf den Außenbereich.

Analyse, Bedarf und Nutzungsperspektiven

Sport- und Freizeitbetrieb und Stadt erstellen eine Wirtschaftlichkeits- und Nutzwertanalyse.

Sie handelten dazu nach Absprache mit der Kommunalaufsichtsbehörde des Burgenlandkreises.

Die Stadträte erhielten die Analyse im Jahr 2025.

Als Grundlage diente eine Standortbetrachtung aus dem Jahr 2024.

Das Planungsbüro GMF erstellte die Standortbetrachtung.

Nach Angaben der Stadt entstand damit eine konkrete Bedarfsermittlung.

Die Analyse kam nach Angaben der Stadt zu einem Neubau als Lösung.

Die Analyse nannte rechtliche, technische und bauliche Anforderungen.

Der Neubau sollte den Bedarf für ein zeitgemäßes Hallenbad decken.

Der geplante Standort soll zentraler liegen als Weißenfels-West.

Das Stadtbad soll deshalb mehr Besucher gewinnen als der frühere Standort.

Vorgesehen ist die Nutzung durch Schulklassen und Vereine.

Vorgesehen ist auch die Nutzung durch weitere Zielgruppen.

Als Kurse nennt die Stadt unter anderem Aquafitness.

Als Kurse nennt die Stadt auch Wassergymnastik.

Als Kurse nennt die Stadt Aqua-Cycling.

Als Kurse nennt die Stadt Aqua-Jogging.

Als Angebote nennt die Stadt Babyschwimmen.

Als Angebot nennt die Stadt Wassergewöhnung.

Auch Rehasport soll mit dem Kursschwimmbecken möglich sein.

Auch Rehasport soll mit dem Warmwasserbad möglich sein.

Die Stadt nennt außerdem Trainingseinheiten für Sportvereine als denkbar.

Die Stadt nennt auch die Bundeswehr als mögliche Nutzergruppe.

Die Stadt nennt auch die Polizei als mögliche Nutzergruppe.

Außerdem nennt die Stadt Behörden als mögliche Nutzergruppe.

Die Sauna soll zusätzliche Besuchergruppen ansprechen.

Nach Einschätzung der Stadt soll das Bad Gäste aus dem Umland erreichen.

Die Stadt erwartet mögliche steigende Zulaufzahlen aus der Region.

Als Grund nennt die Stadt mögliche Schließungen von Schwimmhallen im Burgenlandkreis.

Diese Schließungen sollen wegen Sanierungsarbeiten passieren.

Die Stadt vergleicht das neue Bad mit der alten Schwimmhalle.

Die alte Schwimmhalle hatte fünf Schwimmbahnen.

Das neue Stadtbad soll über sechs 25-Meter-Bahnen verfügen.

Damit sollen Landesmeisterschaften künftig in Weißenfels möglich werden.

Die Stadt sagt, im Süden Sachsen-Anhalts gebe es kein weiteres Bad dafür.

Beschlüsse und Zeitplan

Der Stadtrat beschloss am 20. März 202